Parkordnung

Die Parkordnung wird alle 2 Jahre, jeweils in der Herbst-
versammlung der Eigentümer, bestätigt, wobei eventuelle
Änderungen durch Mehrheitsbeschluss der Eigentümer
entschieden werden können. Hiermit sind alle vorangegangenen
Versionen der Parkordnung ungültig.

Die aktuelle Parkordnung:

Vorwort

01. Allgemein

02. Gemeinschaftliches Verhalten

03. Zugang zum Park

04. Parken und Benutzung der Wege

05. Befahren der Kanäle und des Hafenbereichs

06. Wasserschutz

07. Zentrale Einrichtungen

08. Tiere im Park

09. Geräuschbelästigung

10. Abfall

11. Vermietung der Villen und Marinas

12. Baumaßnahmen an Villen und Marinas

13. Post

14. Winter- bzw. Hochwasserperioden und Fährbetrieb

15. Notfälle

Roermond, 11.07.2017

Vorwort

Bewohner und Betreiber des Parks Resort Marina Oolderhuuske und deren Gäste pflegen eine höfliche und achtungsvolle Umgangsart und schätzen demographische, ethnische, religiöse, kulturelle und nationale Vielfalt. Diskriminierung, Benachteiligung, Ausgrenzung und Beleidigung Einzelner werden aus diesem Grund im Park nicht geduldet. Der im Dreiländereck Niederlande, Deutschland und Belgien gelegene Park ist sich des Europäischen Gedankens bewusst und fördert ihn. Diese Parkordnung ordnet das Zusammenleben der Eigentümer untereinander und regelt die Zusammenarbeit mit der jeweiligen Parkverwaltung ( zur Zeit: Resort Marina Oolderhuuske B.V., im Folgenden RMO genannt) oder deren Rechtsnachfolger.

1. Allgemein

1.1 Die Parkordnung gilt für das gemeinschaftliche Gebiet der Villen und Marinas. Gemäß den vertraglich festgelegten Erbdienstbarkeiten hat die Geschäftsführung von RMO auch eine Aufsichtspflicht und ist gehalten, die Einhaltung der Parkordnung zu gewährleisten. Entsprechende Anweisungen sind deshalb von allen Personen, die sich auf dem Parkgelände befinden, zu befolgen.

1.2 Bestehende gesetzliche Regelungen, die urkundlich festgelegten Rechte und Pflichten der Eigentümer und RMO („Akte von Lieferung“), sowie Lage, Größe und Nutzung der Erbdienstbarkeiten bleiben von der Parkordnung unberührt.

1.3 Die Eigentümer der Villen und Marinas, deren Besucher, sowie das Personal von RMO richten sich nach dieser Parkordnung, um ein erfolgreiches Zusammenleben im Park sicher zu stellen. Die Eigentümer und RMO sind sich einig, dass Kosten, die durch Nichtbefolgung entstehen, dem Verursacher in Rechnung gestellt werden.

1.4 Die Eigentümer der Villen und Marinas, sowie RMO sind sich einig, in einem Park gehobenen Standards leben zu wollen. Der Park und die Häuser sollen ein gepflegtes und weitestgehend einheitliches Erscheinungsbild haben. Auch Nutzung und Vermietungen sollen diesen Anforderungen entsprechen. Die Infrastruktur soll technisch und optisch hochwertig sein. Dadurch werden die Lebensqualität, sowie der Wert der Immobilien und des Parks nachhaltig gesteigert. RMO ist beauftragt, gemeinsam abgesprochene Standards zu überwachen und zu erhalten.

1.5 Zur Zeit gelten für den Hafen das „HISWA“- und für den Campingplatz das „Recron“- Bedingungen

2. Gemeinschaftliches Verhalten

2.1 RMO gibt keine Schlüssel, Zubehör, Post, und anderes ohne mündliche oder schriftliche Zustimmung des Parkbewohners an Dritte weiter.

2.2 Im Bereich der Villen ( B-Reihe) befindet sich ein Erholungsparks. Dieser ist konzipiert für Ruhe und Erholung. Mutwillige Beschädigungen können dem Verursacher in Rechnung gestellt werden. RMO verpflichtet sich, diese Anlage in einwandfreiem uns sicherem Zustand zu erhalten. Ab 22:30 Uhr gilt auch hier die Nachtruhe.

2.3 Den Eigentümern steht ein eigenes Naturbad (Zuidplas) mit Sandstrand und Liegewiese zur Verfügung. RMO stellt sicher, dass das Naturbad mit dem Sandstrand und der Liegewiese immer auf hochwertigem Niveau erhalten wird. RMO trifft Vorsorge, dass die benannten Bereiche nicht als Auslaufplatz für Hunde verwendet werden.
Gäste sollten sich, wenn sie dazu Aufgefordert werden, legitimieren können.

2.4 Das Anbringen von Werbung, Plakaten oder Verkaufs Annoncen ist im Park nicht gestattet. Ausgenommen hiervon sind maximal 2 Verkaufsschilder in den Fenstern, die eine maximale Größe von DIN A3 nicht überschreiten dürfen. Die VEO erhält von RMO das Recht, für die Eigentümer wissenswertes in dem übrig gebliebenen Info-Kasten vor dem Schwimmbadeingang gemeinsam mit RMO einzustellen.

2.5 Einige Bereiche des Parks werden durch Kameras überwacht. RMO stellt sicher, dass dies deutlich gekennzeichnet ist, und streng im Rahmen gesetzlicher Bestimmungen durchgeführt wird, um die Privatsphäre der Bewohner nicht zu beeinträchtigen.

2.6 Wenn ferngesteuerte Fluggeräte, wie z.B. Drohnen, im Park betrieben werden, ist die Privatsphäre der Bewohner ebenfalls nicht zu beeinträchtigen, Lärmbelästigung zu vermeiden und die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten.

3. Zugang zum Park

3.1 Die Zufahrt zum Park erfolgt durch Öffnen des Einfahrtsschranken durch die Rezeption oder durch Benutzung der elektronischen Berechtigungskarte (genannt SEP-Card) oder der Fernbedienung. Die Kernzeiten zur Öffnung der Rezeption sind 09:00 bis 17:00 Uhr, in Vor- und Nachsaison, und 09:00 bis 18:00 Uhr in der Hauptsaison.

3.2 Die SEP-Cards werden von der RMO-Rezeption gegen eine Kaution von € 50,00 je Karte ausgegeben. Nicht funktionierende SEP-Cards werden von der Rezeption unverzüglich und kostenlos wieder aktiviert oder ausgetauscht. Missbrauch ausgenommen. Bei Verlust werden 50% der SEP-Card Kaution einbehalten, die alte SEP-Card deaktiviert und ein neue ausgehändigt.
Pro Haus werden maximal 4 SEP-Cards ausgegeben, es dürfen maximal 2 Autos auf dem Privatgrundstücke geparkt werden, jedoch nur wenn ausreichend befestigte Parkfläche vorhanden ist.

3.3 Besucher und Handwerker können mit den SEP-Cards des besuchten Eigentümers einfahren.
Handwerker sollten zusätzlich vorab an der Rezeption gemeldet werden. Während der Öffnungszeiten der Rezeption werden sie auch von der Rezeption eingelassen, wenn diese hierzu zuvor vom Eigentümer autorisiert wurde oder wenn die Besucher/ Handwerker eine schriftliche Bestätigung des Eigentümers vorweisen. Die Ruhezeiten und Umbauzeiten laut Punkt 12.2 sind auch von den Besuchern und Handwerkern einzuhalten. Sollte ein Handwerker inakzeptablen Lärm verursachen, kann RMO diesem den Parkzugang verweigern, bzw. diesen veranlassen die Arbeit einzustellenden.

3.4 Ferienmieter können mit den SEP-Cards der vermietenden Eigentümer einfahren. Alternativ sind für sie bei der Rezeption Einlasskarten mit zeitlich beschränkter Gültigkeit erhältlich, wenn der Rezeption eine entsprechende Autorisierung durch den Eigentümer vorliegt und RMO hierfür Zustimmung gibt. Dies liegt im Ermessen von RMO.

3.5 Da die SEP-Cards grundstücksbezogen sind, nutzt RMO die elektronische Zufahrtskontrolle auch für Sicherheitszwecke, z.B. der Evakuierung des Parks in Notfällen, wie Hochwasser. Daher sollen SEP-Cards nur ausnahmsweise an Eigentümer anderer Marinas/ Häuser ausgeliehen werden, z.B. wenn deren SEP-Cards nicht funktionieren und die Rezeption momentan nicht besetzt ist.

3.6 Geben Eigentümer ihre SEP-Card Besuchern oder Handwerkern, oder autorisieren sie die Rezeption zu deren Einlass, so haften sie gegenüber RMO bzw. anderen Eigentümern für durch diese verursachte Schäden im Park und für die Einhaltung der Parkordnung.

3.7 Die Nutzung einer Karte für die Durchfahrt mehrerer Fahrzeuge ist nicht zulässig. Der Eigentümer haftet gegenüber RMO für durch Missbrauch entstehende Schäden an der Schranke. Auch stellt er RMO von einer Haftung dafür frei, wenn so missbräuchlich eingefahrene Fahrer im Falle einer evtl Evakuierung nicht rechtzeitig gewarnt werden.

4. Parken und Benutzung der Wege

4.1 Nach der Einfahrt sind Fahrzeuge grundsätzlich auf kürzestem Weg auf dem eigenen Grundstück zu parken, um den Verkehr im Park zugunsten des Erholungswertes zu minimieren. Parken auf den Grundstücken anderer Eigentümer kann nur mit deren Zustimmung erfolgen.

4.2 Fahrzeuge müssen bei den Villen (außer B l – B3, die ohne eigenen Parkplatz verkauft wurden) und Marinas auf dem eigenen Grundstück geparkt werden, bis maximal 2 Autos pro Haus, wenn es dessen Parkplatzgröße zulässt. Campingwagen, Lieferwagen, Transportanhänger und Trailer mit über 6 m Länge sind dort lediglich kurzfristig zugelassen.
Wohnwagen und Wohnmobile dürfen nicht auf dem eigenen Parkplatz zur Übernachtung genutzt werden.

4.3 Parken an den Wegen und auf den Grünstreifen ist nicht gestattet. Alle Wege und Zufahrten des Parks müssen stets für eventuelle Notdienste frei bleiben. RMO ist berechtigt, bei Bedarf Fahrzeuge abzuschleppen.

4.4 Auf dem gesamten Gelände des Parks gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 15 km/h. Kraftfahrzeuge dürfen im Park nur auf den Straßen und nicht auf Fahrrad- oder Fußgängerwegen benutzt werden. Dies gilt für alle energetisch angetriebenen Fahrzeuge.

4.5 Die Wege im Park sind stets vorsichtig, verantwortungsvoll und ohne Alkoholeinfluss zu befahren. Bei Beschädigungen haftet der Verursacher.

4.6 Fahrzeuge über 7,5 Tonnen Gewicht können die Fahrbahnen beschädigen. Schwere Anlieferungen sind deshalb unbedingt mit RMO abzusprechen.

4.7 Bei Unsicherheiten in Bezug auf die Verkehrsordnung in Oolderhuuske, gelten die Regeln allgemeine Verkehrsordnung der Niederlande. Festgelegte Sonderregelungen ausgenommen, wie z.B. das Mindestalter von 14 Jahren für den Betrieb eines Golf Cars. Für alle energetisch betriebenen Fahrzeuge, wie Golf Cars, Segway, Elektroroller, usw. gilt eine Kennzeichnungspflicht, Versicherungspflicht sowie die Pflicht zur ausreichenden Beleuchtung. Bei Zuwiderhandlung hat RMO als Aufsichtspflichtiger das Recht, diese Fahrzeuge für einen angemessenen Zeitraum bzw. bis zur Erfüllung der genannten Vorgaben aus dem Verkehr zu ziehen. Dies gilt auch bei Missachtung der Altersgrenze sowie bei ordnungswidriger Fahrweise.

5. Befahren der Kanäle und des Hafenbereichs

5.1 Im Bereich des Hafens (von außen kommend ab der äußersten Tonne der Zufahrt) und der Kanäle gelten aus Gründen der Rücksichtnahme und der Vermeidung von Schäden besondere Beschränkungen für das Befahren.

5.2 Wellenschlag von Bootsmotoren kann erhebliche Schäden an Spundwänden, Marinas und anderen Booten verursachen. Die Fahrweise von Motorfahrzeugen soll dies berücksichtigen. Die maximale Geschwindigkeit von Booten beträgt 5 km/h.

5.3 Motorenlärm ist möglichst gering zu halten, das Laufenlassen von Motoren liegender Boote ist zu vermeiden. Besteht die Möglichkeit, Motorabgase unter der Wasseroberfläche auszustoßen, oder Geräusche von Abgasanlagen zu dämmen, ist dies zu nutzen.

5.4 Das Herumfahren mit Booten im Hafen- und Kanalbereich soll vermieden werden.

5.5 Die Benutzung des Boot-Slip ist kostenpflichtig für Villen und Marina Eigentümer.

5.6 Für Kanälen und öffentliches Gewässer gilt die APV der Gemeinde Roermond.

6. Wasserschutz

6.1 Der Park befindet sich in einem Wasserschutzgebiet. Rijkswaterstaat verbietet das Waschen von Fahrzeugen ohne entsprechende Wassernachbereitungsanlagen. Somit ist das Waschen von Fahrzeugen, Campingwagen und Trailern bei den Häusern gesetzlich untersagt.

6.2 Diese Arbeiten sollten in der RMO-Waschstraße während den normalen Öffnungszeiten durchgeführt werden. Hier steht auch ein Hochdruckreiniger (mit Euro-Münzautomat) zur Verfügung.

6.3 In Zukunft wird es in den Niederlanden Pflicht sein, einen Schmutzwassertank im Boot zu haben, wenn man eine oder mehrere Toiletten an Bord hat. Die Entleerung kann über die im Hafen vorhandene Fäkalienpumpe durchgeführt werden.

6.4 Seen und Kanäle dürfen nicht durch Hausabfälle, z.B. Speisereste verschmutzt werden. Das betrifft auch das Füttern von Wassertieren, wie z.B. Enten.

6.5 Neben dem Parkreglement gelten auch Gesetze und Regeln von Rijkswaterstaat sowie APV (Allgemeine Polizeiverordnung) der Gemeinde Roermond.

7. Zentrale Einrichtungen

7.1 Der Zugang zu Schwimmbad, Sauna/Dampfbad und Fitnessraum erfolgt für Eigentümer über die SEP-Card, zwischen 08:00 Uhr und 21:30 Uhr. Näheres regelt die Schwimmbad bzw. Saunaordnung. Die in den einzelnen Räumen aushängenden Verhaltensregeln sind zu befolgen.

7.2 Der kostenlose Zugang zu den zentralen Einrichtungen ist nur Eigentümern der Villen/Marinas und deren Besuchern gestattet. Die SEP-Card darf nicht an andere, als an diese weiter gegeben werden.

7.3 Kindern unter 14 Jahren ist der Zugang zu diesen Räumen nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten erlaubt. Da die Tiefe des Schwimmbecken maximal l ,4m beträgt, ist eine Aufsicht im Schwimmbad nicht vorgeschrieben.

7.4 RMO haftet nicht für Schäden oder Verletzungen im Schwimmbad.

7.5 RMO übernimmt keine Haftung für Diebstahl oder Verlust in den zentralen Einrichtungen.

7.6 Den Anweisungen des dienst-habenden Personals ist grundsätzlich zu folgen.

7.7 Die Benutzung der Sportfelder (Beach-Volleyball, Fußball, Basketball) ist jedem erlaubt, der sich rechtmäßig im Park aufhält. Für die Benutzung des Tennisplatzes ist eine Reservierung gegen Gebühr über die SEP- Karte an der Rezeption nötig.

8. Tiere im Park

8.1 Hunderassen, die in den Niederlanden als gefährlich eingestuft werden, sind im Park ohne Maulkorb nicht erwünscht. (Listenhunde in NL, bzw. Kampfhunde)

8.2 Hunde sind auf dem gesamten Parkgelände (ausgenommen der Privatgrundstücke) an der kurzen Leine zu führen. Hundekot ist vom Besitzer unmittelbar zu entfernen und in den dafür bestimmten Behältern zu entsorgen.

8.3 Haustiere sind generell verboten im Bereich des Eigentümerstrandes und der Liegewiese sowie auf allen übrigen gekennzeichneten Flächen. RMO gewährleistet, dass ausreichend Hinweisschilder, die dies verdeutlichen, aufgestellt sind. Den Schildern ist unbedingt Folge zu leisten.

8.4 Die Besitzer von Hunden, Katzen und anderen Haustieren stellen sicher, dass diese nur auf dem eigenen Grundstück frei laufen. Auch haben sie dafür Sorge zu tragen, dass ihre Tiere auf den privaten Grundstücken anderer Eigentümer keinen Kot hinterlassen oder gegen deren Zäune und Pflanzen urinieren.

8.5 Hundehütten oder andere Unterbringungen, die zu Geruchs- oder Geräuschbelästigung führen, sind nicht erlaubt. Hundebesitzer haben entsprechende Maßnahmen zu treffen, um störendes Gebell zu vermeiden.

8.6 Eine Freilauf-Wiese für Hunde mit Zugängen in die Maas befindet sich vor dem ersten Parkplatz (dem Besucherparkplatz). Dieser kann jeder Eigentümer kostenlos nutzen es sei RMO hat den Eigentümer schriftlich den Zugang verweigert.

8.7 Ungeziefer (z.B. Ratten) und tote Tiere (z.B. Fische) sind umgehend an der Rezeption zu melden und von Mitarbeitern des Parkbetreibers unmittelbar zu entfernen.

9. Geräuschbelästigung

9.1 Das Verursachen von Lärm (z.B. durch Musik, Gartengeräte, Boote) darf nicht zur Belästigung der Parkbewohner und der Umgebung führen, um den Erholungswert nicht zu beeinträchtigen.

9.2 Ab 22:30 bis 09.00 Uhr gilt Nachtruhe, Geräusche sind auf Zimmerlautstärke zu beschränken.

9.3 Müllfahrzeuge, Lieferfahrzeuge oder andere Lärm verursachende Fahrzeuge sollen im Park nicht vor 09.00 und nicht nach 17.00 Uhr verkehren.

9.4 Das Mähen des Rasens darf nicht Samstags nach 17:00 Uhr, sowie Sonntags und an gesetzlichen Feiertagen in Limburg und/oder NRW erfolgen.

9.5 Die Benutzung von lauten Geräten und Maschinen sollte außerhalb der Sommersaison erfolgen (vgl. dazu auch 12.2).

10. Abfall

10.1 Abfall ist in den Containern hinter dem Hafengebäude, sortiert nach Glas und Restmüll zu entsorgen. Abfallbehälter an den Wegen dienen nicht der Entsorgung des Hausmülls. Bauschutt und grober Grün Abfällen dürfen nicht in den Müllcontainern entsorgt werden.

10.2 Für Grünabfall und Sperrmüll stehen Container in den Monaten April und Oktober zur Verfügung. Außerhalb dieser Monate sollte bei Bedarf mit dem Entsorgungszentrum Roermond Kontakt aufgenommen werden ( Tel. 0475-331335, Mo.-Fr. 8:30 bis 16:30 Uhr). Der technische Dienst von RMO steht mit Rat zu Entsorgungsfragen zur Verfügung.

10.3 Abfall im Freien lockt immer Ratten, Möwen, Krähen, aber auch Enten und Katzen sowie Ungeziefer an. Abfall darf nicht bei den Häusern abgestellt werden. Wenn dieser nach Mahnung nicht entfernt wird, ist RMO angehalten, die Beseitigung auf Kosten des Eigentümers in Auftrag zu geben. Sollte Abfall auf Terrassen oder Balkonen gesammelt werden, müssen geeignete Gefäße benutzt werden.

11. Vermietung der Villen und Marinas

11.1 Da Marina Oolderhuuske ein Ferienpark ist, sollen Vermietungen der Villen und Marinas grundsätzlich zu Erholungszwecken erfolgen, mit einer maximalen Belegung von 6 Personen pro Haus. Eine Vermietung der Villen und Marinas an Gewerbebetriebe z.B. Leiharbeiter, Firmen- oder Handwerkerkolonnen entspricht nicht der Zweckbestimmung des Parks und ist deshalb nicht erlaubt, (siehe auch Gerichtsurteil Raad van State, Nr. 200706652/1 vom 05.03.2008).

11.2 Mieter sind grundsätzlich der Rezeption zu melden. Sie werden im Park als gleichwertiger Mitbewohner geachtet.

11.3 Vermietende Eigentümer und RMO als Vermittler von Mietverträgen stellen sicher, dass Mieter sich an die Parkordnung halten. Auch haften sie für Schäden, die durch Mieter im Park verursacht werden. Dabei erleichtert eine Vermietung über RMO das Einschreiten bei Problemen. Der registrierte Name und das registrierte Logo „Resort Marina Oolderhuuske“ dürfen nur mit Zustimmung von RMO benutzt werden. Bei Missbrauch der geschützten Marken kann RMO nach erfolgter Abmahnung mit einer Frist von 3 Werktagen ein Bußgeld verlangen.

11.4 RMO wird beauftragt, bei Nichtbefolgung der Parkordnung, unpassendem Verhalten und ungenügender Hygiene einzuschreiten.

11.5 Alle weiteren Regelungen zum Thema Vermietung legt ein gewähltes Gremium aus Vermittler (RMO) und Vermieter fest.

12. Baumaßnahmen an Villen und Marinas

12.1 Anbauten und Umbauten bedürfen je nach Größe bzw. Umfang der Baumaßnahme einer Baugenehmigung durch die Gemeinde Roermond und Rijkswaterstaat. Zusätzlich gilt die Regelung in Anlage der Parkordnung.

12.2 Baumaßnahmen an Villen und Marinas sind, wenn möglich, auf den Zeitraum von 01.Oktober bis 31.März, Montags bis Freitags zwischen 9:00 und 17:00 Uhr zu beschränken. An Samstagen, Sonntagen sowie an allen Feiertagen in Limburg und NRW sollten keine mit Lärm oder Staubentwicklung bedingten Baumaßnahmen durchgeführt werden. Die Verwendung von lärmenden Steinsägen und Rüttelplatten beim Plattieren von Parkplätzen und Terrassen ist in den Monaten April bis September nicht gestattet. Diese Regelung in der Parkordnung muß den beauftragten Unternehmen bekannt gegeben werden.

12.3 Baumaßnahmen und andere Arbeiten dürfen nicht zur Verschmutzung des Oberflächenwassers führen. Bei versehentlichen Verschmutzungen ist mit RMO und Rijkswaterstaat (Vuilwaterwacht bei der Schleuse) Kontakt aufzunehmen.

12.4 Marinas dürfen vom Bauart , Farbe und Umfang nicht geändert werden. Der Ansicht zum Kanal soll einheitlich bleiben, Balkonen dürfen nicht geschlossen umbaut werden.
Es ist gestattet ein Steganlage an die Gartenparzelle zu bauen, die Grundstücksgrenze ist dabei auf jeden Fall einzuhalten und die maximale Tiefe darf die Tiefe des Balkons der Marina nicht überschreiten.
Sonnenpanele / Solarplatten sind nicht mehr erlaubt und stören das Bild der einheitliche Anlage.
Zwischen die Marinas kann man gemeinsam mit den Nachbarn einen Steg bauen. RMO rät beiden Parteien dies schriftlich fest zu legen.
An der Gartenseite ist ein Fenster gelegen das ausgetauscht werden darf durch ein Türanlage wenn sie der Form ähnelt.

12.5 Gartenhäuser auf den Grundstücken der Marinas dürfen nur in hochwasserfester oder mobiler Bauweise erstellt werden. Bei den Villen müssen sie in einer Linie mit denen der anderen Villen errichtet werden. Die maximale Größe von 3x3x2,4 Metern (Länge x Breite x Höhe) ist nicht zu überschreiten.

12.6 Zäune sollten maximal 1,20m hoch sein und sind einheitlich in blau zu lackieren. Zäune und Hecken sollen grundsätzlich mit dem angrenzenden Nachbarn abgesprochen werden.

12.7 Die Farbgestaltung des Parks soll weitestgehend einheitlich sein. Die Standardfarben sind Weiß (RAL 9010) und Dunkelblau (RAL 5011). Die Balkongeländer der Marinas und Villen bilden seit deren Erstellung die Ausnahme mit Hellblau (RAL 5005). Hauswände sollen in Weiß gehalten werden.( Ab 2012 ist die Farbe 7016 Anthrazit, zugelassen für Balkongeländer, Louvre’s / Blenden und Zäune)

12.8 Der Park mit den darauf befindlichen Hausgrundstücken soll ein gepflegtes Erscheinungsbild haben. Die Fassaden der Villen und Marinas müssen regelmäßig gereinigt werden und in einem gepflegten Zustand sein. Verwahrloste Gärten, die die Nutzung der Nachbargärten oder Zufahrtswege beeinträchtigen, werden nach 2 erfolglosen, schriftlichen Aufforderungen durch RMO auf Kosten des Eigentümers in einen ordnungsgemäßen Zustand gebracht.
Hierzu benötigt RMO mindestens 2 Beschwerdeschreiben von Nachbarn oder in der Nähe wohnenden Eigentümern.

12.9 Allgemeine Grünflächen (kollektiv), sowie die Hänge (individuell) an den Villen werden von RMO gepflegt, und die Kosten werden auf die Eigentümer umgelegt. Dazu gehört auch das Schneiden der Bäume auf den privaten Grundstücken der A – Villen. Die Pflege der Eigentumsgärten und -einfahrten kann individuell bei RMO in Auftrag gegeben werden. Dies gilt auch für das Schneiden der Bäume im Marina Bereich.

12.10 Publizierte Pläne und Arbeiten an den Einrichtungen, der Erscheinung und Ausstattung des Parks durch RMO dürfen nicht behindert werden.

12.11 Alle Baumaßnahmen die vor dem 1.1.2016 abgeschlossen waren bleiben von den Regelungen der Parkordnung unberührt. Reparatur und Instandsetzung ist erlaubt, Erneuerungen müssen jedoch der geltenden Parkordnung entsprechen.

13. Post

13.1 Post kann während den Geschäftszeiten an der Rezeption abgeholt werden. Es erfolgt keine Benachrichtigung des Empfängers. Briefe und Pakete werden von RMO nur angenommen, wenn keine Empfangsbestätigung verlangt wird. Sendungen werden maximal 10 Tage gelagert.

13.2 Versender von Post sollten angewiesen werden, den Namen und die Nummer der Villa oder Marina deutlich als Empfänger anzugeben.

13.3 RMO ist nicht haftbar für verloren gegangene Post.

13.4 Postsendungen der Parkbewohner grösser als 50 x 50 x 50 können nur angenommen werden wenn die Rezeption vorab hierüber informiert ist und das Packet innerhalb kurze Zeit (1 Tag) abgeholt wird.

13.5 Postsendungen wofür Entgelt verlangt wird kann durch RMO verweigert werden.

13.6 RMO verweigert die Annahme von Post bei Zahlungsrückständen der Eigentümer.

14. Winter- bzw. Hochwasserperioden und Fährbetrieb

14.1 Während der Winterperiode ist der Parkbetreiber verpflichtet, alle Straßen und Wege im Park soweit sie zu den Erbdienstbarkeiten gehören, zu jeder Zeit schnee- und eisfrei zu halten.

14.2 Während der Winterperiode sollten alle beweglichen Güter aus den Gärten der Marinas entfernt werden. Abhängig von der Lage, Länge und Höhe der Zäune kann Rijkswaterstaat das Entfernen einzelner oder aller Zäune im Winter verlangen.

14.3 Wenn z.B. durch Überflutung der Zugang zum Park gefährdet ist, sind die Menschen, die sich im Park befinden, umgehend von RMO zu informieren und für deren Fahrzeuge sichere Parkplätze anzuweisen. Die Direktion und das Personal von RMO sind angewiesen, die Einhaltung nötiger Verhaltensregeln und die Durchführung entsprechender Maßnahmen sicher zu stellen.

14.4 Bei Hochwasser stellt RMO, so lange wie ein sicherer Fährbetrieb möglich ist, die Fähre „Biej Ool Euver“ gegen Bezahlung zur Verfügung. Dabei sind die für den Fährbetrieb geltenden Regeln zu befolgen. Üblicherweise landet die Fähre in Hatenboer an, dort sind auch Parkplätze vorhanden. Die Fährzeiten werden durch Aushang bekannt gegeben.

14.5 Wenn bei Überflutungen die Sicherheit im Park nicht mehr gewährleistet ist, kann RMO das Verlassen des Parks anordnen.

14.6 Nach einer Hochwasserperiode ist RMO verpflichtet, so schnell wie möglich den liegengebliebenen Schlamm zu entfernen. Das Entfernen in den Gärten und Einfahrten der Marinas obliegt dem jeweiligen Eigentümer. Dabei müssen die gesetzlichen Bestimmungen für das Entsorgen von Müll und Schlamm nach Überflutungen beachtet werden.

15. Notfälle

15.1 Jeder Bewohner und Benutzer des Parks unterliegt niederländischen Gesetzen. Dies gilt insbesondere für die Haftung bei Beschädigung fremden Eigentums.

15.2 RMO übernimmt keine Verantwortung oder Haftung für Schäden oder Diebstahl am Eigentum der Bewohner der Villen und Marinas, deren Gästen und Besuchern.

15.3 RMO übernimmt keine Haftung für Wetter- oder Katastrophen bedingte Schäden an den Villen und Marinas, sowie den Erbdienstbarkeiten, so lange die Verpflichtungen zum Unterhalt und Schutz der Infrastruktur des Parks verantwortungsvoll erfüllt wurden.

15.4 Ärztliche Hilfe wird über die Rezeption (0031-475 588 686) vermittelt. Bei geschlossener Rezeption steht die RMO Notnummer 0031 -062 371 3993 allen Menschen auf dem Park zur Verfügung.

15.5 Bei einem Notfall kann ein Notarzt, die Feuerwehr oder die Polizei mit (0)112 erreicht werden. Als Adresse muss „Oolderhuuske l, Roermond“, gefolgt von der Nummer der Villa oder Marina genannt werden.

15.6 Bei ungewöhnlichen Vorgängen, Belästigung oder Beobachtung krimineller Aktivitäten sollte sofort die Parkleitung (0031-475 588 686) oder der Nachtwächter (0031-623 713 993) informiert werden.

Die Parkordnung wird alle 2 Jahre, jeweils in der Herbst-
versammlung der Eigentümer, bestätigt, wobei eventuelle
Änderungen durch Mehrheitsbeschluss der Eigentümer
entschieden werden können. Hiermit sind alle vorangegangenen
Versionen der Parkordnung ungültig.

Die aktuelle Parkordnung:

Vorwort

Bewohner und Betreiber des Parks Resort Marina Oolderhuuske und deren Gäste pflegen eine höfliche und achtungsvolle Umgangsart und schätzen demographische, ethnische, religiöse, kulturelle und nationale Vielfalt. Diskriminierung, Benachteiligung, Ausgrenzung und Beleidigung Einzelner werden aus diesem Grund im Park nicht geduldet. Der im Dreiländereck Niederlande, Deutschland und Belgien gelegene Park ist sich des Europäischen Gedankens bewusst und fördert ihn. Diese Parkordnung ordnet das Zusammenleben der Eigentümer untereinander und regelt die Zusammenarbeit mit der jeweiligen Parkverwaltung ( zur Zeit: Resort Marina Oolderhuuske B.V., im Folgenden RMO genannt) oder deren Rechtsnachfolger.

1. Allgemein

1.1 Die Parkordnung gilt für das gemeinschaftliche Gebiet der Villen und Marinas. Gemäß den vertraglich festgelegten Erbdienstbarkeiten hat die Geschäftsführung von RMO auch eine Aufsichtspflicht und ist gehalten, die Einhaltung der Parkordnung zu gewährleisten. Entsprechende Anweisungen sind deshalb von allen Personen, die sich auf dem Parkgelände befinden, zu befolgen.

1.2 Bestehende gesetzliche Regelungen, die urkundlich festgelegten Rechte und Pflichten der Eigentümer und RMO („Akte von Lieferung“), sowie Lage, Größe und Nutzung der Erbdienstbarkeiten bleiben von der Parkordnung unberührt.

1.3 Die Eigentümer der Villen und Marinas, deren Besucher, sowie das Personal von RMO richten sich nach dieser Parkordnung, um ein erfolgreiches Zusammenleben im Park sicher zu stellen. Die Eigentümer und RMO sind sich einig, dass Kosten, die durch Nichtbefolgung entstehen, dem Verursacher in Rechnung gestellt werden.

1.4 Die Eigentümer der Villen und Marinas, sowie RMO sind sich einig, in einem Park gehobenen Standards leben zu wollen. Der Park und die Häuser sollen ein gepflegtes und weitestgehend einheitliches Erscheinungsbild haben. Auch Nutzung und Vermietungen sollen diesen Anforderungen entsprechen. Die Infrastruktur soll technisch und optisch hochwertig sein. Dadurch werden die Lebensqualität, sowie der Wert der Immobilien und des Parks nachhaltig gesteigert. RMO ist beauftragt, gemeinsam abgesprochene Standards zu überwachen und zu erhalten.

1.5 Zur Zeit gelten für den Hafen das „HISWA“- und für den Campingplatz das „Recron“- Bedingungen

2. Gemeinschaftliches Verhalten

2.1 RMO gibt keine Schlüssel, Zubehör, Post, und anderes ohne mündliche oder schriftliche Zustimmung des Parkbewohners an Dritte weiter.

2.2 Im Bereich der Villen ( B-Reihe) befindet sich ein Erholungsparks. Dieser ist konzipiert für Ruhe und Erholung. Mutwillige Beschädigungen können dem Verursacher in Rechnung gestellt werden. RMO verpflichtet sich, diese Anlage in einwandfreiem uns sicherem Zustand zu erhalten. Ab 22:30 Uhr gilt auch hier die Nachtruhe.

2.3 Den Eigentümern steht ein eigenes Naturbad (Zuidplas) mit Sandstrand und Liegewiese zur Verfügung. RMO stellt sicher, dass das Naturbad mit dem Sandstrand und der Liegewiese immer auf hochwertigem Niveau erhalten wird. RMO trifft Vorsorge, dass die benannten Bereiche nicht als Auslaufplatz für Hunde verwendet werden.
Gäste sollten sich, wenn sie dazu Aufgefordert werden, legitimieren können.

2.4 Das Anbringen von Werbung, Plakaten oder Verkaufs Annoncen ist im Park nicht gestattet. Ausgenommen hiervon sind maximal 2 Verkaufsschilder in den Fenstern, die eine maximale Größe von DIN A3 nicht überschreiten dürfen. Die VEO erhält von RMO das Recht, für die Eigentümer wissenswertes in dem übrig gebliebenen Info-Kasten vor dem Schwimmbadeingang gemeinsam mit RMO einzustellen.

2.5 Einige Bereiche des Parks werden durch Kameras überwacht. RMO stellt sicher, dass dies deutlich gekennzeichnet ist, und streng im Rahmen gesetzlicher Bestimmungen durchgeführt wird, um die Privatsphäre der Bewohner nicht zu beeinträchtigen.

2.6 Wenn ferngesteuerte Fluggeräte, wie z.B. Drohnen, im Park betrieben werden, ist die Privatsphäre der Bewohner ebenfalls nicht zu beeinträchtigen, Lärmbelästigung zu vermeiden und die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten.

3. Zugang zum Park

3.1 Die Zufahrt zum Park erfolgt durch Öffnen des Einfahrtsschranken durch die Rezeption oder durch Benutzung der elektronischen Berechtigungskarte (genannt SEP-Card) oder der Fernbedienung. Die Kernzeiten zur Öffnung der Rezeption sind 09:00 bis 17:00 Uhr, in Vor- und Nachsaison, und 09:00 bis 18:00 Uhr in der Hauptsaison.

3.2 Die SEP-Cards werden von der RMO-Rezeption gegen eine Kaution von € 50,00 je Karte ausgegeben. Nicht funktionierende SEP-Cards werden von der Rezeption unverzüglich und kostenlos wieder aktiviert oder ausgetauscht. Missbrauch ausgenommen. Bei Verlust werden 50% der SEP-Card Kaution einbehalten, die alte SEP-Card deaktiviert und ein neue ausgehändigt.
Pro Haus werden maximal 4 SEP-Cards ausgegeben, es dürfen maximal 2 Autos auf dem Privatgrundstücke geparkt werden, jedoch nur wenn ausreichend befestigte Parkfläche vorhanden ist.

3.3 Besucher und Handwerker können mit den SEP-Cards des besuchten Eigentümers einfahren.
Handwerker sollten zusätzlich vorab an der Rezeption gemeldet werden. Während der Öffnungszeiten der Rezeption werden sie auch von der Rezeption eingelassen, wenn diese hierzu zuvor vom Eigentümer autorisiert wurde oder wenn die Besucher/ Handwerker eine schriftliche Bestätigung des Eigentümers vorweisen. Die Ruhezeiten und Umbauzeiten laut Punkt 12.2 sind auch von den Besuchern und Handwerkern einzuhalten. Sollte ein Handwerker inakzeptablen Lärm verursachen, kann RMO diesem den Parkzugang verweigern, bzw. diesen veranlassen die Arbeit einzustellenden.

3.4 Ferienmieter können mit den SEP-Cards der vermietenden Eigentümer einfahren. Alternativ sind für sie bei der Rezeption Einlasskarten mit zeitlich beschränkter Gültigkeit erhältlich, wenn der Rezeption eine entsprechende Autorisierung durch den Eigentümer vorliegt und RMO hierfür Zustimmung gibt. Dies liegt im Ermessen von RMO.

3.5 Da die SEP-Cards grundstücksbezogen sind, nutzt RMO die elektronische Zufahrtskontrolle auch für Sicherheitszwecke, z.B. der Evakuierung des Parks in Notfällen, wie Hochwasser. Daher sollen SEP-Cards nur ausnahmsweise an Eigentümer anderer Marinas/ Häuser ausgeliehen werden, z.B. wenn deren SEP-Cards nicht funktionieren und die Rezeption momentan nicht besetzt ist.

3.6 Geben Eigentümer ihre SEP-Card Besuchern oder Handwerkern, oder autorisieren sie die Rezeption zu deren Einlass, so haften sie gegenüber RMO bzw. anderen Eigentümern für durch diese verursachte Schäden im Park und für die Einhaltung der Parkordnung.

3.7 Die Nutzung einer Karte für die Durchfahrt mehrerer Fahrzeuge ist nicht zulässig. Der Eigentümer haftet gegenüber RMO für durch Missbrauch entstehende Schäden an der Schranke. Auch stellt er RMO von einer Haftung dafür frei, wenn so missbräuchlich eingefahrene Fahrer im Falle einer evtl Evakuierung nicht rechtzeitig gewarnt werden.

4. Parken und Benutzung der Wege

4.1 Nach der Einfahrt sind Fahrzeuge grundsätzlich auf kürzestem Weg auf dem eigenen Grundstück zu parken, um den Verkehr im Park zugunsten des Erholungswertes zu minimieren. Parken auf den Grundstücken anderer Eigentümer kann nur mit deren Zustimmung erfolgen.

4.2 Fahrzeuge müssen bei den Villen (außer B l – B3, die ohne eigenen Parkplatz verkauft wurden) und Marinas auf dem eigenen Grundstück geparkt werden, bis maximal 2 Autos pro Haus, wenn es dessen Parkplatzgröße zulässt. Campingwagen, Lieferwagen, Transportanhänger und Trailer mit über 6 m Länge sind dort lediglich kurzfristig zugelassen.
Wohnwagen und Wohnmobile dürfen nicht auf dem eigenen Parkplatz zur Übernachtung genutzt werden.

4.3 Parken an den Wegen und auf den Grünstreifen ist nicht gestattet. Alle Wege und Zufahrten des Parks müssen stets für eventuelle Notdienste frei bleiben. RMO ist berechtigt, bei Bedarf Fahrzeuge abzuschleppen.

4.4 Auf dem gesamten Gelände des Parks gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 15 km/h. Kraftfahrzeuge dürfen im Park nur auf den Straßen und nicht auf Fahrrad- oder Fußgängerwegen benutzt werden. Dies gilt für alle energetisch angetriebenen Fahrzeuge.

4.5 Die Wege im Park sind stets vorsichtig, verantwortungsvoll und ohne Alkoholeinfluss zu befahren. Bei Beschädigungen haftet der Verursacher.

4.6 Fahrzeuge über 7,5 Tonnen Gewicht können die Fahrbahnen beschädigen. Schwere Anlieferungen sind deshalb unbedingt mit RMO abzusprechen.

4.7 Bei Unsicherheiten in Bezug auf die Verkehrsordnung in Oolderhuuske, gelten die Regeln allgemeine Verkehrsordnung der Niederlande. Festgelegte Sonderregelungen ausgenommen, wie z.B. das Mindestalter von 14 Jahren für den Betrieb eines Golf Cars. Für alle energetisch betriebenen Fahrzeuge, wie Golf Cars, Segway, Elektroroller, usw. gilt eine Kennzeichnungspflicht, Versicherungspflicht sowie die Pflicht zur ausreichenden Beleuchtung. Bei Zuwiderhandlung hat RMO als Aufsichtspflichtiger das Recht, diese Fahrzeuge für einen angemessenen Zeitraum bzw. bis zur Erfüllung der genannten Vorgaben aus dem Verkehr zu ziehen. Dies gilt auch bei Missachtung der Altersgrenze sowie bei ordnungswidriger Fahrweise.

5. Befahren der Kanäle und des Hafenbereichs

5.1 Im Bereich des Hafens (von außen kommend ab der äußersten Tonne der Zufahrt) und der Kanäle gelten aus Gründen der Rücksichtnahme und der Vermeidung von Schäden besondere Beschränkungen für das Befahren.

5.2 Wellenschlag von Bootsmotoren kann erhebliche Schäden an Spundwänden, Marinas und anderen Booten verursachen. Die Fahrweise von Motorfahrzeugen soll dies berücksichtigen. Die maximale Geschwindigkeit von Booten beträgt 5 km/h.

5.3 Motorenlärm ist möglichst gering zu halten, das Laufenlassen von Motoren liegender Boote ist zu vermeiden. Besteht die Möglichkeit, Motorabgase unter der Wasseroberfläche auszustoßen, oder Geräusche von Abgasanlagen zu dämmen, ist dies zu nutzen.

5.4 Das Herumfahren mit Booten im Hafen- und Kanalbereich soll vermieden werden.

5.5 Die Benutzung des Boot-Slip ist kostenpflichtig für Villen und Marina Eigentümer.

5.6 Für Kanälen und öffentliches Gewässer gilt die APV der Gemeinde Roermond.

6. Wasserschutz

6.1 Der Park befindet sich in einem Wasserschutzgebiet. Rijkswaterstaat verbietet das Waschen von Fahrzeugen ohne entsprechende Wassernachbereitungsanlagen. Somit ist das Waschen von Fahrzeugen, Campingwagen und Trailern bei den Häusern gesetzlich untersagt.

6.2 Diese Arbeiten sollten in der RMO-Waschstraße während den normalen Öffnungszeiten durchgeführt werden. Hier steht auch ein Hochdruckreiniger (mit Euro-Münzautomat) zur Verfügung.

6.3 In Zukunft wird es in den Niederlanden Pflicht sein, einen Schmutzwassertank im Boot zu haben, wenn man eine oder mehrere Toiletten an Bord hat. Die Entleerung kann über die im Hafen vorhandene Fäkalienpumpe durchgeführt werden.

6.4 Seen und Kanäle dürfen nicht durch Hausabfälle, z.B. Speisereste verschmutzt werden. Das betrifft auch das Füttern von Wassertieren, wie z.B. Enten.

6.5 Neben dem Parkreglement gelten auch Gesetze und Regeln von Rijkswaterstaat sowie APV (Allgemeine Polizeiverordnung) der Gemeinde Roermond.

7. Zentrale Einrichtungen

7.1 Der Zugang zu Schwimmbad, Sauna/Dampfbad und Fitnessraum erfolgt für Eigentümer über die SEP-Card, zwischen 08:00 Uhr und 21:30 Uhr. Näheres regelt die Schwimmbad bzw. Saunaordnung. Die in den einzelnen Räumen aushängenden Verhaltensregeln sind zu befolgen.

7.2 Der kostenlose Zugang zu den zentralen Einrichtungen ist nur Eigentümern der Villen/Marinas und deren Besuchern gestattet. Die SEP-Card darf nicht an andere, als an diese weiter gegeben werden.

7.3 Kindern unter 14 Jahren ist der Zugang zu diesen Räumen nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten erlaubt. Da die Tiefe des Schwimmbecken maximal l ,4m beträgt, ist eine Aufsicht im Schwimmbad nicht vorgeschrieben.

7.4 RMO haftet nicht für Schäden oder Verletzungen im Schwimmbad.

7.5 RMO übernimmt keine Haftung für Diebstahl oder Verlust in den zentralen Einrichtungen.

7.6 Den Anweisungen des dienst-habenden Personals ist grundsätzlich zu folgen.

7.7 Die Benutzung der Sportfelder (Beach-Volleyball, Fußball, Basketball) ist jedem erlaubt, der sich rechtmäßig im Park aufhält. Für die Benutzung des Tennisplatzes ist eine Reservierung gegen Gebühr über die SEP- Karte an der Rezeption nötig.

8. Tiere im Park

8.1 Hunderassen, die in den Niederlanden als gefährlich eingestuft werden, sind im Park ohne Maulkorb nicht erwünscht. (Listenhunde in NL, bzw. Kampfhunde)

8.2 Hunde sind auf dem gesamten Parkgelände (ausgenommen der Privatgrundstücke) an der kurzen Leine zu führen. Hundekot ist vom Besitzer unmittelbar zu entfernen und in den dafür bestimmten Behältern zu entsorgen.

8.3 Haustiere sind generell verboten im Bereich des Eigentümerstrandes und der Liegewiese sowie auf allen übrigen gekennzeichneten Flächen. RMO gewährleistet, dass ausreichend Hinweisschilder, die dies verdeutlichen, aufgestellt sind. Den Schildern ist unbedingt Folge zu leisten.

8.4 Die Besitzer von Hunden, Katzen und anderen Haustieren stellen sicher, dass diese nur auf dem eigenen Grundstück frei laufen. Auch haben sie dafür Sorge zu tragen, dass ihre Tiere auf den privaten Grundstücken anderer Eigentümer keinen Kot hinterlassen oder gegen deren Zäune und Pflanzen urinieren.

8.5 Hundehütten oder andere Unterbringungen, die zu Geruchs- oder Geräuschbelästigung führen, sind nicht erlaubt. Hundebesitzer haben entsprechende Maßnahmen zu treffen, um störendes Gebell zu vermeiden.

8.6 Eine Freilauf-Wiese für Hunde mit Zugängen in die Maas befindet sich vor dem ersten Parkplatz (dem Besucherparkplatz). Dieser kann jeder Eigentümer kostenlos nutzen es sei RMO hat den Eigentümer schriftlich den Zugang verweigert.

8.7 Ungeziefer (z.B. Ratten) und tote Tiere (z.B. Fische) sind umgehend an der Rezeption zu melden und von Mitarbeitern des Parkbetreibers unmittelbar zu entfernen.

9. Geräuschbelästigung

9.1 Das Verursachen von Lärm (z.B. durch Musik, Gartengeräte, Boote) darf nicht zur Belästigung der Parkbewohner und der Umgebung führen, um den Erholungswert nicht zu beeinträchtigen.

9.2 Ab 22:30 bis 09.00 Uhr gilt Nachtruhe, Geräusche sind auf Zimmerlautstärke zu beschränken.

9.3 Müllfahrzeuge, Lieferfahrzeuge oder andere Lärm verursachende Fahrzeuge sollen im Park nicht vor 09.00 und nicht nach 17.00 Uhr verkehren.

9.4 Das Mähen des Rasens darf nicht Samstags nach 17:00 Uhr, sowie Sonntags und an gesetzlichen Feiertagen in Limburg und/oder NRW erfolgen.

9.5 Die Benutzung von lauten Geräten und Maschinen sollte außerhalb der Sommersaison erfolgen (vgl. dazu auch 12.2).

10. Abfall

10.1 Abfall ist in den Containern hinter dem Hafengebäude, sortiert nach Glas und Restmüll zu entsorgen. Abfallbehälter an den Wegen dienen nicht der Entsorgung des Hausmülls. Bauschutt und grober Grün Abfällen dürfen nicht in den Müllcontainern entsorgt werden.

10.2 Für Grünabfall und Sperrmüll stehen Container in den Monaten April und Oktober zur Verfügung. Außerhalb dieser Monate sollte bei Bedarf mit dem Entsorgungszentrum Roermond Kontakt aufgenommen werden ( Tel. 0475-331335, Mo.-Fr. 8:30 bis 16:30 Uhr). Der technische Dienst von RMO steht mit Rat zu Entsorgungsfragen zur Verfügung.

10.3 Abfall im Freien lockt immer Ratten, Möwen, Krähen, aber auch Enten und Katzen sowie Ungeziefer an. Abfall darf nicht bei den Häusern abgestellt werden. Wenn dieser nach Mahnung nicht entfernt wird, ist RMO angehalten, die Beseitigung auf Kosten des Eigentümers in Auftrag zu geben. Sollte Abfall auf Terrassen oder Balkonen gesammelt werden, müssen geeignete Gefäße benutzt werden.

11. Vermietung der Villen und Marinas

11.1 Da Marina Oolderhuuske ein Ferienpark ist, sollen Vermietungen der Villen und Marinas grundsätzlich zu Erholungszwecken erfolgen, mit einer maximalen Belegung von 6 Personen pro Haus. Eine Vermietung der Villen und Marinas an Gewerbebetriebe z.B. Leiharbeiter, Firmen- oder Handwerkerkolonnen entspricht nicht der Zweckbestimmung des Parks und ist deshalb nicht erlaubt, (siehe auch Gerichtsurteil Raad van State, Nr. 200706652/1 vom 05.03.2008).

11.2 Mieter sind grundsätzlich der Rezeption zu melden. Sie werden im Park als gleichwertiger Mitbewohner geachtet.

11.3 Vermietende Eigentümer und RMO als Vermittler von Mietverträgen stellen sicher, dass Mieter sich an die Parkordnung halten. Auch haften sie für Schäden, die durch Mieter im Park verursacht werden. Dabei erleichtert eine Vermietung über RMO das Einschreiten bei Problemen. Der registrierte Name und das registrierte Logo „Resort Marina Oolderhuuske“ dürfen nur mit Zustimmung von RMO benutzt werden. Bei Missbrauch der geschützten Marken kann RMO nach erfolgter Abmahnung mit einer Frist von 3 Werktagen ein Bußgeld verlangen.

11.4 RMO wird beauftragt, bei Nichtbefolgung der Parkordnung, unpassendem Verhalten und ungenügender Hygiene einzuschreiten.

11.5 Alle weiteren Regelungen zum Thema Vermietung legt ein gewähltes Gremium aus Vermittler (RMO) und Vermieter fest.

12. Baumaßnahmen an Villen und Marinas

12.1 Anbauten und Umbauten bedürfen je nach Größe bzw. Umfang der Baumaßnahme einer Baugenehmigung durch die Gemeinde Roermond und Rijkswaterstaat. Zusätzlich gilt die Regelung in Anlage der Parkordnung.

12.2 Baumaßnahmen an Villen und Marinas sind, wenn möglich, auf den Zeitraum von 01.Oktober bis 31.März, Montags bis Freitags zwischen 9:00 und 17:00 Uhr zu beschränken. An Samstagen, Sonntagen sowie an allen Feiertagen in Limburg und NRW sollten keine mit Lärm oder Staubentwicklung bedingten Baumaßnahmen durchgeführt werden. Die Verwendung von lärmenden Steinsägen und Rüttelplatten beim Plattieren von Parkplätzen und Terrassen ist in den Monaten April bis September nicht gestattet. Diese Regelung in der Parkordnung muß den beauftragten Unternehmen bekannt gegeben werden.

12.3 Baumaßnahmen und andere Arbeiten dürfen nicht zur Verschmutzung des Oberflächenwassers führen. Bei versehentlichen Verschmutzungen ist mit RMO und Rijkswaterstaat (Vuilwaterwacht bei der Schleuse) Kontakt aufzunehmen.

12.4 Marinas dürfen vom Bauart , Farbe und Umfang nicht geändert werden. Der Ansicht zum Kanal soll einheitlich bleiben, Balkonen dürfen nicht geschlossen umbaut werden.
Es ist gestattet ein Steganlage an die Gartenparzelle zu bauen, die Grundstücksgrenze ist dabei auf jeden Fall einzuhalten und die maximale Tiefe darf die Tiefe des Balkons der Marina nicht überschreiten.
Sonnenpanele / Solarplatten sind nicht mehr erlaubt und stören das Bild der einheitliche Anlage.
Zwischen die Marinas kann man gemeinsam mit den Nachbarn einen Steg bauen. RMO rät beiden Parteien dies schriftlich fest zu legen.
An der Gartenseite ist ein Fenster gelegen das ausgetauscht werden darf durch ein Türanlage wenn sie der Form ähnelt.

12.5 Gartenhäuser auf den Grundstücken der Marinas dürfen nur in hochwasserfester oder mobiler Bauweise erstellt werden. Bei den Villen müssen sie in einer Linie mit denen der anderen Villen errichtet werden. Die maximale Größe von 3x3x2,4 Metern (Länge x Breite x Höhe) ist nicht zu überschreiten.

12.6 Zäune sollten maximal 1,20m hoch sein und sind einheitlich in blau zu lackieren. Zäune und Hecken sollen grundsätzlich mit dem angrenzenden Nachbarn abgesprochen werden.

12.7 Die Farbgestaltung des Parks soll weitestgehend einheitlich sein. Die Standardfarben sind Weiß (RAL 9010) und Dunkelblau (RAL 5011). Die Balkongeländer der Marinas und Villen bilden seit deren Erstellung die Ausnahme mit Hellblau (RAL 5005). Hauswände sollen in Weiß gehalten werden.( Ab 2012 ist die Farbe 7016 Anthrazit, zugelassen für Balkongeländer, Louvre’s / Blenden und Zäune)

12.8 Der Park mit den darauf befindlichen Hausgrundstücken soll ein gepflegtes Erscheinungsbild haben. Die Fassaden der Villen und Marinas müssen regelmäßig gereinigt werden und in einem gepflegten Zustand sein. Verwahrloste Gärten, die die Nutzung der Nachbargärten oder Zufahrtswege beeinträchtigen, werden nach 2 erfolglosen, schriftlichen Aufforderungen durch RMO auf Kosten des Eigentümers in einen ordnungsgemäßen Zustand gebracht.
Hierzu benötigt RMO mindestens 2 Beschwerdeschreiben von Nachbarn oder in der Nähe wohnenden Eigentümern.

12.9 Allgemeine Grünflächen (kollektiv), sowie die Hänge (individuell) an den Villen werden von RMO gepflegt, und die Kosten werden auf die Eigentümer umgelegt. Dazu gehört auch das Schneiden der Bäume auf den privaten Grundstücken der A – Villen. Die Pflege der Eigentumsgärten und -einfahrten kann individuell bei RMO in Auftrag gegeben werden. Dies gilt auch für das Schneiden der Bäume im Marina Bereich.

12.10 Publizierte Pläne und Arbeiten an den Einrichtungen, der Erscheinung und Ausstattung des Parks durch RMO dürfen nicht behindert werden.

12.11 Alle Baumaßnahmen die vor dem 1.1.2016 abgeschlossen waren bleiben von den Regelungen der Parkordnung unberührt. Reparatur und Instandsetzung ist erlaubt, Erneuerungen müssen jedoch der geltenden Parkordnung entsprechen.

13. Post

13.1 Post kann während den Geschäftszeiten an der Rezeption abgeholt werden. Es erfolgt keine Benachrichtigung des Empfängers. Briefe und Pakete werden von RMO nur angenommen, wenn keine Empfangsbestätigung verlangt wird. Sendungen werden maximal 10 Tage gelagert.

13.2 Versender von Post sollten angewiesen werden, den Namen und die Nummer der Villa oder Marina deutlich als Empfänger anzugeben.

13.3 RMO ist nicht haftbar für verloren gegangene Post.

13.4 Postsendungen der Parkbewohner grösser als 50 x 50 x 50 können nur angenommen werden wenn die Rezeption vorab hierüber informiert ist und das Packet innerhalb kurze Zeit (1 Tag) abgeholt wird.

13.5 Postsendungen wofür Entgelt verlangt wird kann durch RMO verweigert werden.

13.6 RMO verweigert die Annahme von Post bei Zahlungsrückständen der Eigentümer.

14. Winter- bzw. Hochwasserperioden und Fährbetrieb

14.1 Während der Winterperiode ist der Parkbetreiber verpflichtet, alle Straßen und Wege im Park soweit sie zu den Erbdienstbarkeiten gehören, zu jeder Zeit schnee- und eisfrei zu halten.

14.2 Während der Winterperiode sollten alle beweglichen Güter aus den Gärten der Marinas entfernt werden. Abhängig von der Lage, Länge und Höhe der Zäune kann Rijkswaterstaat das Entfernen einzelner oder aller Zäune im Winter verlangen.

14.3 Wenn z.B. durch Überflutung der Zugang zum Park gefährdet ist, sind die Menschen, die sich im Park befinden, umgehend von RMO zu informieren und für deren Fahrzeuge sichere Parkplätze anzuweisen. Die Direktion und das Personal von RMO sind angewiesen, die Einhaltung nötiger Verhaltensregeln und die Durchführung entsprechender Maßnahmen sicher zu stellen.

14.4 Bei Hochwasser stellt RMO, so lange wie ein sicherer Fährbetrieb möglich ist, die Fähre „Biej Ool Euver“ gegen Bezahlung zur Verfügung. Dabei sind die für den Fährbetrieb geltenden Regeln zu befolgen. Üblicherweise landet die Fähre in Hatenboer an, dort sind auch Parkplätze vorhanden. Die Fährzeiten werden durch Aushang bekannt gegeben.

14.5 Wenn bei Überflutungen die Sicherheit im Park nicht mehr gewährleistet ist, kann RMO das Verlassen des Parks anordnen.

14.6 Nach einer Hochwasserperiode ist RMO verpflichtet, so schnell wie möglich den liegengebliebenen Schlamm zu entfernen. Das Entfernen in den Gärten und Einfahrten der Marinas obliegt dem jeweiligen Eigentümer. Dabei müssen die gesetzlichen Bestimmungen für das Entsorgen von Müll und Schlamm nach Überflutungen beachtet werden.

15. Notfälle

15.1 Jeder Bewohner und Benutzer des Parks unterliegt niederländischen Gesetzen. Dies gilt insbesondere für die Haftung bei Beschädigung fremden Eigentums.

15.2 RMO übernimmt keine Verantwortung oder Haftung für Schäden oder Diebstahl am Eigentum der Bewohner der Villen und Marinas, deren Gästen und Besuchern.

15.3 RMO übernimmt keine Haftung für Wetter- oder Katastrophen bedingte Schäden an den Villen und Marinas, sowie den Erbdienstbarkeiten, so lange die Verpflichtungen zum Unterhalt und Schutz der Infrastruktur des Parks verantwortungsvoll erfüllt wurden.

15.4 Ärztliche Hilfe wird über die Rezeption (0031-475 588 686) vermittelt. Bei geschlossener Rezeption steht die RMO Notnummer 0031 -062 371 3993 allen Menschen auf dem Park zur Verfügung.

15.5 Bei einem Notfall kann ein Notarzt, die Feuerwehr oder die Polizei mit (0)112 erreicht werden. Als Adresse muss „Oolderhuuske l, Roermond“, gefolgt von der Nummer der Villa oder Marina genannt werden.

15.6 Bei ungewöhnlichen Vorgängen, Belästigung oder Beobachtung krimineller Aktivitäten sollte sofort die Parkleitung (0031-475 588 686) oder der Nachtwächter (0031-623 713 993) informiert werden.

Roermond, 11.07.2017